|
Diese Seite stellt allgemeine Grundlagen bezüglich Teilentsalzung (Entkarbonisierung) dar
Bei der Teilentsalzung werden zum einen wie bei der Enthärtung der
Kationenanteil, also die Härtebildner wie Calciumkarbonat (CaCo3) und
Magnesiumkarbonat, herausgenommen. Während bei der Enthärtung der Austausch der
härtebildenden Kationen gegen Natrium-Ionen erfolgt, geschieht dieser bei der
Entkarbonisierung gegen Wasserstoff (H+)-Ionen. Aus der Karbonathärte entsteht
dadurch Kohlensäure (H+ und HCO3
= H2CO3). Untenstehende Skizze zeigt wie das Rohwasser vom Ein-/Ausgangsventil von oben nach unten durch das Ionentauscherharz fließt. Dabei erfolgt die die Teilentsalzung. Unten angelangt, fließt es als entkarbonisiertes Wasser durch ein Steigrohr zurück. Filterdüsen, jeweils oben am Steuerventil und unten am Steigrohr verhindern, dass der Ionentauscher aus dem Druckbehälter gelangt.
Nächstes Thema Zum Themenanfang Zum Seitenanfang Speisewasser für Heißwasser oder Dampferzeuger muss in der Regel
entkarbonisiert werden, damit der Gesamtsalzgehalt verringert wird. Bei der Kühlwasseraufbereitung ist eine Entkarbonisierung oftmals günstiger als eine entsprechende Konditionierung mit Hilfsstoffen. Entstehende Überalkalisierungen werden durch die Teilentsalzung vermieden. Bei der Kühlwasseraufbereitung reicht meistens ein Austausch mit H+-Ionen aus. Eine Entgasungsstufe ist meistens nicht notwendig, wenn die Kohlensäure in einem korrosionsbeständigem Kühlraum durch Verrieselung entfernt werden kann. Im gewerblichen Gartenbau wird durch das Bewässern mit teilentsalztem Wasser
eine Aufsalzung des Bodens vermieden. Die saure Reaktion des entkarbonisiertes
Wassers bewirkt, dass wichtige Spurenelemente von den Pflanzen besser
aufgenommen werden können. Salzrückstände auf Pflanzenteile, die die Optik
stören würden, werden vermieden. 3. Einsatzgebiete für Entkarbonisierungsanlagen - Kesselspeisewasser 4. Zur Berechnung von Entkarbonisierungsanlagen Wir benötigen neben einer vollständigen Wasseranalyse den stündlichen Wasserverbrauch und den Bedarf während einer bestimmten Zeitspanne in der die Anlage ohne Regeneration laufen soll. Weiterhin sind Angaben des Herstellers über erlaubte Grenzen hilfreich. Einer Javaskript-Rechner wird demnächst auf diesen Seiten zur Verfügung gestellt. Nächstes Thema Zum Themenanfang Voriges Thema Zum Seitenanfang 5. Rechner zur überschlägigen Ermittlung der Anlagenkapazität kommt demnächst Nächstes Thema Zum Themenanfang Voriges Thema Zum Seitenanfang 6. Welche Entkarbonisierung soll es denn sein? Die Auswahl der Anlage richtet sich in erster Linie nach der benötigten
Kapazität, sowie nach den Vorgaben des maximal erlaubten Salzgehaltes. 6.1. Steuerung der Regeneration Da stationär regenerierbare Anlagen grundsätzlich im industriellem Bereich gefahren werden, sind wir der Ansicht, dass die Steuerung der Regenation eine Mengensteuerung mit der Möglichkeit einer zeitlichen Verzögerung erfolgen sollte. 6.2. Einzel- oder Doppelanlage? Bei einer Einzelanlage arbeitet die Teilentsalzungsanlage mit jeweils einer
H+-Säule und ggf mit einer
zusätzlichen Na-Säule. Während der Regeneration kann kein
entkarbonisiertes Wasser geliefert werden. 7. Was ist sonst noch beim Einsatz von Teilentsalzungen zu beachten? 1. Anlagendruck 2. Bodenablauf mit Neutralisation 3. Rohrtrenner Einbauart 2 4. Sicherheitsbestimmungen 5. Kohlensäureentgasung Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit den gegebenen Information helfen konnten.
Eine individuelle Beratung können diese allerdings nicht ersetzen. Wir stehen
Ihnen gerne zur Verfügung |
|
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an:
info.gbt@t-online.de
|